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HexaTransfer
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Vergleiche & Alternativen

Benchmark der Übertragungsgeschwindigkeit: Top-Dienste im Test

Praxisnahe Geschwindigkeits-Benchmarks der Top-Dienste zur Dateiübertragung 2026, getestet mit verschiedenen Dateigrößen, Standorten und Netzwerkbedingungen.

In unseren 2026-Benchmarks über sechs Dienste lagen HexaTransfer und WeTransfer bei einem 4-GB-Test von Paris nach Frankfurt über 1-Gbps-Glasfaser gleichauf (11–12 Minuten Upload). SwissTransfer und Tresorit Send lagen 10–18 % dahinter — Tresorit wegen des clientseitigen Verschlüsselungs-Overheads, SwissTransfer wegen seiner rein europäischen Route. Smashs kostenloser Tarif war bei Übertragungen über 2 GB um den Faktor 3,8 langsamer, bedingt durch explizite Drosselung. Internxt Send lag 50 % dahinter aufgrund des Storj-Multi-Knoten-Erasure-Codings. Auf Anschlüssen mit 40 Mbps konvergierten alle Dienste innerhalb von 5 %, da die Leitung der Engpass ist, nicht der Dienst.

Unsere Methodik

Drei Testdateien: 250 MB (repräsentatives Design-Asset), 4 GB (Video-Edit-Archiv), 15 GB (große Medienlieferung). Zwei Netzwerkprofile: 1 Gbps symmetrische Glasfaser und 40 Mbps asymmetrisches VDSL. Drei Routen: Paris–Frankfurt (innereuropäisch), Paris–New York (transatlantisch), Paris–Sydney (Langstrecke). Jeder Test wurde dreimal zu unterschiedlichen Tageszeiten wiederholt (Morgenpeak, Mittag, Spätabend), um Varianz zu erfassen. Gemessen wurde die Wanduhrzeit vom Upload-Klick bis zur angezeigten Link-URL sowie vom Link-Klick bis zum vollständig auf Disk geschriebenen Inhalt.

Die Kernergebnisse

4 GB, Paris nach Frankfurt, 1 Gbps Glasfaser, Mittelwert aus drei Durchläufen:

| Dienst | Upload | Download | Anmerkungen | |---|---|---|---| | HexaTransfer | 11 Min. 14 Sek. | 6 Min. 22 Sek. | E2EE AES-256-GCM browserseitig | | WeTransfer | Extrapoliert aus 1,9-GB-Test | 5 Min. 58 Sek. | 2-GB-Limit | | SwissTransfer | 13 Min. 48 Sek. | 7 Min. 11 Sek. | TLS + AES-256 im Ruhezustand | | Tresorit Send | 13 Min. 02 Sek. | 7 Min. 38 Sek. | E2EE XChaCha20-Poly1305 | | Smash Free | 42 Min. 07 Sek. | 11 Min. 52 Sek. | Gedrosselt über 2 GB | | Internxt Send | 18 Min. 22 Sek. | 9 Min. 44 Sek. | libsodium + Storj |

HexaTransfer und WeTransfer liegen gleichwertig, gemessen pro GB-Äquivalent. Der E2EE-Overhead von HexaTransfer beträgt gegenüber WeTransfers serverseitiger Verschlüsselung weniger als 5 %; moderne AES-NI-Hardware macht Kryptografie nahezu kostenlos.

Performance bei kleinen Dateien (250 MB)

Beim 250-MB-Test:

  • HexaTransfer: 42 Sek. Upload, 18 Sek. Download
  • WeTransfer: 38 Sek. Upload, 16 Sek. Download
  • SwissTransfer: 51 Sek. Upload, 22 Sek. Download
  • Tresorit Send: 48 Sek. Upload, 20 Sek. Download
  • Smash: 47 Sek. Upload, 19 Sek. Download (unter Drosselschwelle)
  • Internxt Send: 73 Sek. Upload, 31 Sek. Download (Mehrknoten-Startkosten)

Kleine Dateien legen Verbindungs-Overhead offen: TLS-Handshake, TCP-Slow-Start, initiale Auth-Roundtrips. Dienste mit HTTP/2 oder HTTP/3 (HexaTransfer, WeTransfer auf Cloudflare) profitieren. Internxts dezentralisiertes Schreiben zahlt stets einen festen Koordinierungsaufwand von 200–400 ms, unabhängig von der Dateigröße.

Performance bei großen Dateien (15 GB)

HexaTransfer erforderte Chunking (zwei Übertragungen à 7,5 GB), da das Limit bei 10 GB kostenlos liegt. SwissTransfer verarbeitet 15 GB in einem Durchgang. Ergebnisse:

  • HexaTransfer (2 Chunks): 43 Min. 21 Sek. Upload gesamt
  • SwissTransfer: 49 Min. 14 Sek. Upload
  • Smash: 3 Std. 12 Min. Upload (gedrosselt)
  • Tresorit Send: Überschreitet 5-GB-Kostenlosgrenze, übersprungen
  • Filemail Pro: 46 Min. 40 Sek. (bezahlter Tarif)

Bei 15 GB ist der Chunking-Overhead bei HexaTransfer minimal, da beide Übertragungen parallel in Tabs liefen und die Leitung gemeinsam saturierten. SwissTransfers unkappierte Einzelübertragung ist bequemer, aber nicht schneller.

Transatlantische Performance

Die Route Paris–New York fügt 75–90 ms Latenz hinzu. TCP-Window-Scaling und BBR-v3-Staukontrolle mildern den Einfluss auf große Dateien, kleine Dateien leiden jedoch:

  • HexaTransfer 4 GB: 15 Min. 41 Sek. Upload (EU-gehostet, längerer Weg nach NYC)
  • WeTransfer 1,9 GB: 7 Min. 04 Sek., entspricht 14 Min. 50 Sek. pro 4 GB (US-gehostet, kürzerer Weg)
  • SwissTransfer 4 GB: 17 Min. 09 Sek. Upload
  • Tresorit Send: 16 Min. 58 Sek. Upload

US-gehostete Dienste gewinnen auf EU-US-Routen; EU-gehostete Dienste gewinnen innereuropäisch. Wählen Sie die Hosting-Geografie entsprechend Ihrer häufigsten Zielregion.

Langstrecke nach Sydney

Paris nach Sydney fügt rund 280 ms Round-Trip hinzu. Jeder Roundtrip kostet. Nur Dienste mit guter CDN-Edge-Abdeckung im APAC-Raum sind konkurrenzfähig:

  • HexaTransfer 4 GB über Cloudflare Edge: 18 Min. 47 Sek. Download
  • WeTransfer 1,9 GB über Fastly: Upload-Äquivalent 22 Min. 14 Sek.
  • SwissTransfer 4 GB (kein APAC-Edge): 41 Min. 22 Sek. Upload

CDN-Edge-Abdeckung dominiert auf diesen Distanzen. Dienste, die direkt aus europäischen Rechenzentren ohne CDN liefern, brauchen 2–3x länger als CDN-gestützte Dienste, wenn der Empfänger im APAC-Raum ist.

Der Browser spielt ebenfalls eine Rolle

4-GB-Upload, gleiches Netzwerk, gleicher Dienst (HexaTransfer):

  • Chrome 128: 11 Min. 14 Sek.
  • Firefox 132: 11 Min. 28 Sek.
  • Safari 19: 13 Min. 02 Sek. (langsamere FileReader-Speicherzuteilung)
  • Edge 131: 11 Min. 19 Sek. (Chromium-basiert)

Chromium-basierte Browser führen bei großen Uploads konstant. Safari liegt innerhalb von 15 %, ist aber bei Dateien über 1 GB aufgrund von Speicherzuteilungsmustern in seiner File-API langsamer. Mobile Browser sind durchgängig 20–40 % langsamer wegen ARM-Kerngeschwindigkeit und thermischer Drosselung bei anhaltenden Uploads.

Das Netzwerk ist noch entscheidender

Ethernet vs. WLAN an einem 1-Gbps-Anschluss:

  • Ethernet (Cat6): 11 Min. 14 Sek. (saturiert die Leitung)
  • WLAN 6 (802.11ax) in 2 m Entfernung zum Router: 13 Min. 44 Sek. (effektive 800 Mbps)
  • WLAN 5 (802.11ac) in 10 m Entfernung durch eine Wand: 24 Min. 09 Sek. (effektive 300 Mbps)

Stecken Sie bei jeder Übertragung über 2 GB an einer Gigabit-Leitung ein Kabel ein. Die gesparten 13 Minuten rechtfertigen den Aufwand.

VPN-Overhead

WireGuard-VPN über einen europäischen Exit-Node hinzugefügt:

  • HexaTransfer 4 GB direkt: 11 Min. 14 Sek.
  • Über WireGuard (EU-Exit): 12 Min. 48 Sek. (+14 %)
  • Über OpenVPN (EU-Exit): 14 Min. 21 Sek. (+28 %)

WireGuard ist modern, schnell und fügt in etwa den AES-256-GCM-Verschlüsselungsaufwand einmalig hinzu; OpenVPN ist älter und langsamer. Wer aus Datenschutzgründen ein VPN benötigt, sollte WireGuard wählen.

Geschwindigkeit ist nicht das entscheidende Kriterium

Die Abweichung zwischen Top-Diensten auf einem bestimmten Netzwerk liegt meist unter 20 %, was bei einer 4-GB-Datei wenige Minuten bedeutet. Die Abweichung zwischen Verschlüsselungsmodellen — E2EE vs. serverseitig vs. keine Verschlüsselung — ist in Sicherheitsbegriffen unendlich. Wenn Sie zwischen zwei Diensten wählen, die eine 4-GB-Übertragung in 12 bzw. 14 Minuten abschließen, entscheiden Sie nach Verschlüsselung, Größenlimit und Rechtsraum. Der Geschwindigkeitsunterschied von zwei Minuten spielt in einem Jahr keine Rolle mehr — die Sicherheitswahl schon.

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